Chirurgie
Oralchirurgie
Chirurgische Eingriffe in der Mundhöhle sind oft der erste Schritt zu Implantaten und neuem Zahnersatz. Sie erfolgen unter örtlicher Betäubung in unserem chirurgischen Behandlungsraum, mit 3D-Diagnostik am selben Ort.
- Planung des Eingriffs
- 3D-DVT
- Betäubung
- Örtliche

Knochenaufbau (Augmentation)
Wenn für ein Implantat nicht genug Knochen vorhanden ist – nach langem Zahnverlust, einer Entzündung oder einer Zahnentfernung –, wird das Knochenvolumen mit Knochenersatzmaterial in Granulatform vergrößert, das die Regeneration des natürlichen Knochens anregt. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung und dauert in der Regel 30–45 Minuten.
Je nach Art des Eingriffs vergehen bis zur Belastung des Implantats meist mindestens 4–6 Monate.
Sinusbodenanhebung (Sinuslift)
Im Bereich der oberen Seitenzähne ist der Knochen wegen der Nähe zur Kieferhöhle oft zu niedrig. Der Sinuslift ist ein Routineeingriff, bei dem die Schleimhaut der Kieferhöhle behutsam angehoben und der entstandene Raum mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt wird – damit ein Implantat gesetzt werden kann. Er erfolgt unter örtlicher Betäubung und dauert in der Regel etwa 30 Minuten.
Weisheitszahnentfernung (Osteotomie)
Weisheitszähne, die nicht genug Platz haben, bleiben oft teilweise oder vollständig im Knochen. Sie können Schmerzen, Schwellungen, eine eingeschränkte Mundöffnung, Entzündungen und Schäden am Nachbarzahn verursachen. Anhand der Aufnahme beurteilen wir die Lage des Weisheitszahns und seine Nähe zum Nerv; die operative Entfernung erfolgt unter örtlicher Betäubung und unter sterilen Bedingungen in unserem chirurgischen Behandlungsraum.
Wurzelspitzenresektion
Bei der Wurzelspitzenresektion wird die Spitze der Zahnwurzel entfernt, meist wegen eines Granuloms oder einer Zyste, wenn die Wurzelkanalbehandlung nicht ausgereicht hat. Der Eingriff ermöglicht es, einen Zahn zu erhalten, der sonst gezogen werden müsste, und dauert je nach Zahn etwa 30 bis 60 Minuten.
Zystektomie
Bei der Zystektomie wird eine Zyste im Kiefer operativ entfernt. Zysten verursachen oft lange keine Beschwerden und werden zufällig auf einer Röntgenaufnahme (OPG/Panoramaaufnahme) entdeckt – deshalb sind regelmäßige Untersuchungen wichtig.
So bereiten wir den Eingriff vor
- 01
Zahnärztliche Untersuchung
Untersuchung der Mundhöhle, ein Gespräch über Ihre Wünsche und bei Bedarf eine Röntgen- oder 3D-DVT-Aufnahme – direkt in der Klinik, alles an einem Ort. Auf dieser Grundlage erhalten Sie einen Behandlungsplan und ein Angebot.
- 02
Röntgenaufnahme
Die Panoramaaufnahme oder das 3D-DVT zeigt Knochen, Wurzeln, Nerven und Kieferhöhle – auf dieser Grundlage wird der Eingriff geplant.
- 03
Eingriff
Unter örtlicher Betäubung in unserem chirurgischen Behandlungsraum.
- 04
Hinweise und Kontrolle
Sie erhalten schriftliche Hinweise zu Pflege und Ernährung, und bei der Kontrolle überprüfen wir die Heilung.
Nach dem chirurgischen Eingriff
- Kühlen am ersten Tag reduziert die Schwellung.
- Verzichten Sie in den ersten Stunden auf heiße Speisen und Getränke, in den ersten Tagen auf Rauchen und starke körperliche Anstrengung.
- Spülen Sie am ersten Tag nicht kräftig – das Blutgerinnsel schützt die Wunde.
- Nehmen Sie die Medikamente wie verordnet ein und kommen Sie zur Kontrolle.
Fragen und Antworten
Häufige Fragen
Ist die operative Entfernung von Weisheitszähnen schmerzhaft?
Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung, daher sollten Sie während der Entfernung keine Schmerzen spüren. Danach sind Schwellung und Empfindlichkeit für einige Tage üblich; sie lassen sich mit Kühlen und den verordneten Medikamenten lindern.
Müssen Weisheitszähne immer entfernt werden?
Nein. Ein Weisheitszahn, der richtig durchgebrochen ist, sich gut reinigen lässt und keine Probleme verursacht, kann bleiben. Eine Entfernung wird empfohlen, wenn er Entzündungen, Schmerzen oder Schäden am Nachbarzahn verursacht oder keinen Platz zum Durchbrechen hat.
Wie lange muss ich nach einem Knochenaufbau auf das Implantat warten?
Das hängt von der Art des Eingriffs ab – meist mindestens 4–6 Monate. In manchen Fällen wird das Implantat gleichzeitig mit dem Knochenaufbau gesetzt.
Kann ich nach dem Eingriff arbeiten?
Nach kleineren Eingriffen kehren die meisten Patienten nach ein bis zwei Tagen zu ihrem Alltag zurück. Nach größeren Eingriffen empfehlen wir einige Tage Ruhe; Sie erhalten eine Empfehlung passend zum jeweiligen Eingriff.
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Der erste Schritt
Vereinbaren Sie eine Untersuchung bei unseren Spezialisten.
Der Termin umfasst eine kostenlose Untersuchung der Mundhöhle durch unsere Spezialisten, eine Beratung durch den Zahnarzt, die Erstellung eines Behandlungsplans sowie einen Kostenvoranschlag für die erforderlichen Behandlungen – abgestimmt auf Ihre Wünsche und Möglichkeiten.